Zeitschrift über Holz als Werkstoff und Werke in Holz. Die Zeitschrift erscheint vierteljährlich in einer Auflage von 19.500 Exemplaren und richtet sich an die Fachöffentlichkeit und Entscheidungsträger.

Medieninhaber, Herausgeber und Verlag ist proHolz Austria. Die online-Version der Zeitschrift »zuschnitt« von proHolz Austria präsentiert Projekte, Bauten, Fakten und weiterführende Informationen im Netz.

Durch die Kooperation der beiden proHolz Institutionen kann die Zeitschrift auch in Bayern bezogen und zukünftige ab sofort Ausgaben in gedruckter Form abonniert werden.

Die Zeitschrift zuschnitt gibt es seit 2001. Im Folgenden können Sie alle bisher erschienenen Ausgaben einzeln auswählen und digital herunterladen bzw. lesen:

tl_system/content/de/hauptnavigation/0_teaser/Z67_Cover_91x129.jpg

Raumstapel
Zuschnitt 67

Vor ein paar Jahren waren Gebäude, die aus vorgefertigten Raummodulen in Holzbauweise errichtet wurden, noch eine Seltenheit und eine Sensation. Heute bauen immer mehr Bauherren und Architekten mit vorgefertigten Raummodulen aus Holz ob für Studentenwohnheime, Schulen oder Hotels. Aufgrund der zunehmenden Nachfrage nach dieser Bauweise beginnen auch immer mehr Holzbaufirmen, Raummodule zu produzieren. Die enorme Bauzeitverkürzung bei zugleich hoher Ausführungsqualität macht die Bauweise für Bauherren auch wirtschaftlich interessant. Wir zeigen wann es aus fertigungstechnischer, wirtschaftlicher und architektonischer Sicht Sinn macht ganze Räume in der Werkhalle vorzufertigen und was von der Planung bis hin zur Fertigstellung zu beachten ist.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/cover_z66_91x126 Px.jpg

Dichter in Holz
Zuschnitt 66

In den wachsenden Städten, wo die Nachfrage nach Wohnraum groß ist aber neuer Baugrund rar, muss die vorhandene Baustruktur verdichtet, ergänzt und erweitert werden. Die für den Zuschnitt 66 ausgewählten Beispiele verdeutlichen warum das Baumaterial Holz mit seinen Material- und Fertigungseigenschaften ideale Voraussetzungen für das Bauen in der dicht bebauten Stadt mit sich bringt: Die Möglichkeit der Vorfertigung, der handwerklichen Präzision, das geringe Gewicht, die Haptik des Materials, die kurze Bauzeit vor Ort und vieles. Flächen, deren Bebauung vorher kaum jemandem lukrativ erschienen wären wie schmale Baulücken, Hinterhöfe, Parkplätze oder leerstehende Industriehallen werden durch Anbauten, Aufbauten oder Implantaten aus Holz zu neuem Leben erweckt.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/Z65_Cover_91x128px.jpg

Kreislauf Holz
Zuschnitt 65

Wie können wir die Umweltwirkung eines Produktes oder eines Gebäudes beurteilen? Welchen Beitrag leistet der nachwachsende Rohstoff Holz zur Entlastung des Klimas sowie zur Ressourcenschonung? Diesen Fragen geht der Zuschnitt 65 nach. Es wird gezeigt, wie man mithilfe einer Ökobilanzierung und einer Lebenszyklusanalyse den Ressourcenverbrauch und den ökologischen Fußabdruck eines Gebäudes beurteilen kann und welchen Mehrwert das Bauen mit Holz in diesem Zusammenhang bietet. Die ausgewählten Gebäude stehen für eine positive Energie- und Ressourcenbilanz und überzeugen zusätzlich durch ihre architektonischen Qualitäten.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/Zuschnitt64_Titel_127x91 px.jpg

Laubholz
Zuschnitt 64

Dieser Zuschnitt widmet sich dem Bauen mit Laubholz. Wir zeigen die neuen konstruktiven und gestalterischen Möglichkeiten auf, die Bauprodukte aus Laubholz dem modernen Holzbau eröffnen. Die industrielle Entwicklung von Buchenholz- und anderen Laubholzprodukten steht noch am Anfang, die Anzahl der realisierten Gebäude ist noch gering. Das Einsatzspektrum und die Produktpalette werden sich in naher Zukunft aber sicher erweitern. Die Klimaveränderung fördert das Wachstum von Laubbäumen in unseren Wäldern, die Laubholzvorräte nehmen weiter zu. In diesem Kontext stehen die neuen Laubholzprodukte für einen neuen Weg einer vermehrten stofflichen Nutzung. 

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnittcover_63_klein.jpg

Holzfassaden
Zuschnitt 63

Ob als Brett, Leiste oder als Platte, ob unbehandelt oder beschichtet – Fassaden aus Holz sind schön, langlebig und ökologisch. Dieser Zuschnitt will Planern und Bauherren Argumente liefern für Fassaden aus Holz, für ihre Schönheit, ihre Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten, ihre Dauerhaftigkeit und ihren ökologischen Mehrwert. Gute gebaute Beispiele sind dafür die besten Botschafter. Deshalb haben wir Gebäude, die schön älter sind oder bei denen auf bewährte Konstruktionen zurückgegriffen wurde. Dieses erprobte Wissen aus der Praxis haben wir gepaart mit den neuesten Forschungsergebnissen der Holzforschung Austria.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/Zuschnitt_61.jpg

Schneller Wohnen
Zuschnitt 62

Allenthalben muss Wohnraum geschaffen werden – am besten schnell und qualitätvoll zugleich. Holz ist mit seinen Eigenschaften dafür ein idealer Baustoff – egal ob es um temporäre Wohnunterkünfte für Flüchtlinge geht oder um kostengünstigen Wohnbau für alle Menschen. Wir haben uns auf die Suche gemacht und architektonisch wie städtebaulich überzeugende Wohnbauten aus Holz gefunden, die von klein- bis großvolumig, von temporär bis dauerhaft eine große Bandbreite abdecken. Herausgekommen ist ein Zuschnitt mit konkreten architektonischen Lösungen sowie mit Systemlösungen, die an diversen Standorten umgesetzt werden können.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/Zuschnitt_61.jpg

Arbeiten in Holz
Zuschnitt 61

Immer öfters werden Büro- und Gewerbebauten aus Holz errichtet. Diese Gebäude sind für die Unternehmen wie Visitenkarten - sie erzählen vom bewussten Umgang mit den vorhandenen Ressourcen, dem Einsatz eines nachwachsenden Baustoffs und dem Verständnis dafür, dass die Gestaltung von Arbeits- und Büroumgebung stark zum Wohlbefinden der Mitarbeiter beiträgt. Wir zeigen Bürobauten aus Holz, ihre räumlichen und haptischen Qualitäten sowie die zugrundeliegenden Holzbausysteme und wie sich diese für die jeweilige Bürostruktur nutzen lassen.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_60.jpg

25 Jahre (pro) Holz
Zuschnitt 60

Vor 25 Jahren wurde proHolz Austria gegründet. Dies nehmen wir zum Anlass, in diesem Zuschnitt die Entwicklungen rund um den Wald und den Rohstoff Holz sowie das Bauen mit Holz zu reflektieren. Wie haben sich in dem letzten Vierteljahrhundert die Ansprüche an den Wald, die Einsatzbereiche des Rohstoffes, die zur Verfügung stehenden Werkstoffe und Bauweisen verändert? Und wie hat sich der Holzbau in Österreich entwickelt? Im Rückblick wird Status Quo und zukünftige Tendenz besser erkennbar.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt 59.jpg

InZukunft Stadt
zuschnitt 59

Die Holzbautätigkeit in den Städten hat zugenommen. Das Holz hat zu einer urbanen Eigenständigkeit und Präsenz zurückgefunden, nachdem ihm in der Stadt jahrhundertelang lediglich das Metier der Decken und Dächer vorbehalten war, Wir haben vier Städte – Wien, Zürich, München und London – unter die Lupe genommen, um herauszufinden, vor welchem Hintergründen sich der Holzbau hier entwickelt hat und welche Motivationen und Strategien von Architekten, Bauherren und der öffentlichen Hand dahinterstecken. Gefunden haben wir viele gute Gründe für mehr Holzbau in der Stadt

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_58_klein.jpg

Fenster
zuschnitt 58

Wir verschaffen uns in diesem Zuschnitt den Durchblick: Wir stellen die gängigen Fenstersysteme vor. Anhand von ausgewählten Bauten erklären wir warum man sich für Holz als Rahmenmaterial und für das jeweilige Fenstersystem entschieden hat. Dabei zeigt sich immer wieder, dass die Vorteile von Holzfenstern wie Haptik, Wärmedämmung, regionale Wertschöpfung, lange Lebensdauer oder natürlich nachwachsender Rohstoff vielfältig sind. Wir erklären weiters, was ein Fenster aus Holz heutzutage leisten kann, was die neuesten technischen Errungenschaften sind und worauf von der Planung bis zum Einbau zu achten ist.

 

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_56_klein.jpg

Altes Holz – neu gedacht
zuschnitt 57

Holzbauten können Jahrhunderte alt werden – entsprechender konstruktiver Holzschutz sowie Wartung und Pflege vorausgesetzt. Doch irgendwann müssen auch diese modernisiert, erweitert oder umgenutzt werden. Wir zeigen umgebaute Bauernhäuser, Ställe und Scheunen, die davon erzählen, wie enorm wandlungsfähig der Holzbau ist.

 

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_56_klein.jpg

Holz hören
zuschnitt 56

Wie klingt Holz? Der neue Zuschnitt begibt sich auf die Suche nach Tönen in den Wald, in die Musik und in die Architektur. Wir wollen wissen, warum brennendes Holz knistert, wie eine Geige klingt und vieles mehr. So vielfältig die Klangwelt von Holz ist so vielfältig ist  auch der Inhalt dieses Heftes: Beginnend bei den uns vertrauten Alltagsgeräuschen, über die  Geräusche am und im lebenden Baum, beschäftigen wir uns auch mit dem Einsatz von Holz im Instrumentenbau sowie mit Bauwerken, in denen musiziert wird. Und das ganze wird unterstützt von visualisierten Holzgeräuschen – so genannten Klangbildern.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_55_klein.jpg

Holz bildet
zuschnitt 55

Schulen aus Holz: Holz mit seinen haptischen, atmosphärischen und olfaktorischen Qualitäten ist als Material bestens dazu geeignet, eine gute Lernatmosphäre zu schaffen. Zudem wünscht man ja gerade für Kinder in besonderem Maße eine gesunde, warme und freundliche Atmosphäre. Dieser Zuschnitt zeigt eine ganze Reihe an hervorragenden Schulgebäuden aus Holz.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_53_2.jpg

Holzdecken
zuschnitt 54
Der Zuschnitt 54 bietet einen Überblick, welche Deckensysteme aus Holz es gibt und welche Kriterien bei der Wahl des Systems und dem Aufbau der Decke ausschlaggebend sein können. Schall- und brandschutztechnische Themen werden ebenso behandelt wie die fachgerechte Ausführung von Holzdecken. Gebaute Beispiele und die dazugehörigen Deckenschnitte konkretisieren das Thema.

tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_53_2.jpg
Digitaler Holzbau
zuschnitt 53

Seit der Einführung von CAD hat sich im Holzbau vieles verändert, vieles ist möglich geworden. Die 53. Ausgabe des Zuschnitt begibt sich in die digitale Welt des Holzbaus, untersucht die Chancen und Möglichkeiten für den Holzbau durch die fortschreitende Technisierung und zeigt Gebäude, bei denen der Computer vom Entwurf über die Fertigung bis zur Montage intelligent eingesetzt wurde.

 
tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_52.jpg
Holz im Sakralbau
zuschnitt 52

Religion ist Teil unserer Kultur und damit auch Teil der Holzbaukultur. Neben der konstruktiven Stärke des Baumaterials zeigt sich gerade im Sakralbau die atmosphärische Größe und gestalterische Vielfalt des Holzes: Sakralräume können hell oder dunkel sein, klein oder groß, überwältigend im Raumeindruck oder gemütlich wie ein Wohnzimmer. Die Bauten – ob historisch oder modern – sind allesamt beeindruckend.

 
Im Wald
zuschnitt 51

Der mythenumrankte Holzschlag ist ein nachhaltiges Pendant zum Steinbruch und wir beziehen daraus den begehrten Rohstoff Holz. Nachhaltigkeit beginnt im Lebensort Wald. Im Wald da stehen viel Bäume, da gibt es viel Getier und eben da erholen wir Menschen uns besonders gern und gut. Der Wald ist wichtiger Rohstofflieferant und ökologisches Wunderwerk zugleich und fordert von uns Geduld und Umsicht.
 
tl_system/content/de/hauptnavigation/1_holz-ist-genial/1.7_zuschnitt/zuschnitt_50.png
Konfektionen in Holz
zuschnitt 50

Die Vorfertigung macht es möglich, wetterunabhängig, präzise und effektiv zu bauen: ganze Raumzellen ebenso wie Wand-, Decken- oder Dachelemente. Werden die Arbeiten von der Baustelle ins Werk geholt, steht einem industriell gefertigten Holzanzug nichts im Wege.
 
 
Holz im Alter
zuschnitt 49

Wenn wir alt sind, wollen wir in einem Ambiente wohnen, in dem wir uns wohlfühlen. Mit seiner Haptik, seiner Optik und seinem Geruch erschafft Holz wohnliche Innenräume – gemütlich wie zu Hause.
 
Holzfasern
zuschnitt 48
... werden zu Textilfasern: Dabei verwandelt sich der uns so vertraute Rohstoff in etwas Weiches, Geschmeidiges und bleibt sich doch vom Grunde seiner Eigenschaften her treu. Textilfasern aus Holz können Feuchtigkeit aufnehmen, speichern und wieder abgeben und bestehen nach wie vor zu hundert Prozent aus Natur.
 
... schützt uns vor Wind und Wetter, nützt uns als Dachterrasse oder -garten, ist uns als Teil der Landschaft vertraut. Damit Flachdächer aus Holz fachgerecht geplant und ausgeführt werden, gibt es hier einen tieferen Einblick in die Materie.
 
... baut man mit Holz, weil es ein ehrlicher Werkstoff ist – atmosphärisch, langlebig, klimaneutral und nachwachsend zugleich.
 
Nicht nur nebeneinander, auch miteinander sind Holz und Beton starke Partner. Im schubfesten Verbund – ob bei der Sanierung von Balkendecken, dem Bau von Brücken oder als Verbunddecke im mehrgeschossigen Hochbau – können sie Großartiges leisten.
 
Sehen, anfassen und erfassen: Holz ist ein ideales Werkzeug, um seine Ideen zu visualisieren, seine Gedanken zu konkretisieren und sich in ungeahnte Räume und Welten entführen zu lassen.
 
Ob stab- oder plattenförmige Elemente, ob ­Rahmen- oder Massivbau, Bauen mit Holz ­bietet eine große Vielfalt an Wandtypen. Allen ist gemeinsam, dass Holz den Innenraum vor Kälte, Hitze, Lärm und dem Wetter schützt, und das mit all seinen positiven Eigenschaften.
 
Holz macht Wohnen über den Dächern leicht: Sein gerin­ges Gewicht sowie die Möglichkeit, Wand- und Decken­elemente vorzufabrizieren und schnell zu montieren, bieten die besten Voraussetzungen für einen Dachaufbau.
 
Holz gehört zur Landschaft wie die Maserung zum Brett. Es begegnet uns überall: als Wegweiser, als Zaun, als Steg sowie als Fläche zum Gehen, Sitzen und Liegen. Holz im Freien wirkt irgendwie befreiend.
 
sind wie Geschwister. Jedes hat sein eigenes Wesen mit charakteristischen Stärken und Schwächen, und doch haben sie einiges gemeinsam. Zusammen sind sie stark und machen Unmögliches möglich.
 
Aufgrund seiner physikalischen Struktur und seiner Inhaltsstoffe ist Holz sehr vielseitig einsetzbar und belebt dabei noch unsere Sinne: Holz kann man riechen, fühlen, sehen, hören und schmecken. Aber kann man es auch essen?
 
zur Gestaltungsfreiheit bei und macht Lust aufs Konstruieren. Ob flächig oder stabförmig, gerade oder gekrümmt – dank einer fortlaufenden Materialentwicklung und avancierter Fertigungstechniken weisen Konstruktionen aus Holz eine immer größere Formenvielfalt auf.
 
... sollen die Kinder reifen und wachsen wie eine Pflanze – daher auch der Name. Dabei kommt es auf jedes Detail an, auf das Licht, das Klima und den richtigen Humus.
 
Wenn es an Raum und Zeit mangelt, sind effiziente Lösungen gefragt. Häuser aus Holz lassen sich einfach, schnell und angemessen errichten – egal, ob für eine temporäre oder eine permanente Nutzung.
 
Ob hell oder dunkel, lackiert oder naturbelassen: auch Holz ist Moden unterworfen. Die Qualitäten bleiben aber immer die gleichen. Holz im Haus schützt, umhüllt und verbirgt das Innenleben so wie das Mantelfutter seinen Träger.
 
Sanieren, renovieren, modernisieren. Wird eine Gebäudehülle energetisch auf Vordermann gebracht, dann gibt es viele Möglichkeiten für Holz, ­seine guten Eigenschaften ins Spiel zu bringen und zum nachhaltigen Gelingen des Vorhabens beizutragen.
 
... und drängt nach oben. Und auch wenn mehrgeschossige Holzhäuser auf den ersten Blick nicht immer als solche zu erkennen sind, wird ihre Zahl immer größer und sind sie zukunftsweisende Bereicherung im Kreis ihrer niedrigeren Verwandten.
 
Kaum ein Material wird so oft nachgeahmt wie Holz. Was aber bedeutet die Imitation? Ist sie »Lüge« oder nur Werkzeug im ewigen Spiel zwischen Schein und Sein?
 
... ergibt allerfeinste Platten. Denn mit Brettsperrholz lässt sich vortrefflich planen und bauen und die Holzbauweise wird um die Dimension der Fläche erweitert.
 
Ersteres kann Zweiteres bewirken, denn Holz bringt die besten Voraussetzungen mit, um damit energieeffiziente, ressourcenschonende und nachhaltige Bauwerke zu errichten.
 
Ein ungleiches Paar, das bei guter Fügung einiges zu leisten vermag. Denn ob als Fenster oder als Tür, als Fassade oder als Träger – gemeinsam verhelfen sie uns zu Bauten mit Durchblick.
 
Zuschnitt ist Papier; in dieser Ausgabe zugeschnitten auf Papier.
 
Wann in den Redaktionssitzungen die Idee aufgetaucht ist, einen Zuschnitt über »Klassiker« des Holzbaus zu machen, lässt sich nicht einmal mehr anhand der Protokolle einwandfrei feststellen. Tatsache ist, dass das Thema wieder und wieder besprochen, verworfen und vertagt wurde, trotzdem nie ganz aus der Diskussion geriet und schließlich als Inhaltsschwerpunkt für diese Ausgabe gewählt wurde.
 
Keine Frage: Das glückliche Österreich wäre weder ganz so glücklich noch so sehr Österreich, ohne sein Handwerk. Christine Ax, Handwerks­forscherin, Hamburg.
 
Aber sicher sollte man ab und zu etwas riskieren! Was aber ist Sicherheit, wenn es um’s Bauen geht? Ein subjektives Empfinden oder eine messbare Größe? Eine Frage von persönlicher Verantwortung aller Beteiligten oder von Politik und Gesetzgebung? Kaum ein anderer Begriff beinhaltet eine ähnlich große Bandbreite an Aspekten; denn niemand will, dass was passiert, doch wo verläuft die Grenze zwischen Unbesonnenheit und Überregulierung?
 
Unter nachhaltiger Entwicklung verstehen wir eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generationen entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen. (Aus dem Abschlussbericht der »Brundtland-Kommission«, 1987)
 
Ahorn, Eiche, Tanne, Zirbe. Rund 70 Holzarten beleben nicht nur heimische Wälder, sondern auch das Bauwesen von der Konstruktion bis zum Möbel. Fakten und Geschichten rund um Holzarten und ihre Verwendung.
 
Holz trifft auf Wasser und reagiert ambivalent: Beim Bauen gilt im Allgemeinen der Grundsatz, dass jede Feuchtigkeit von Holz fernzuhalten sei. In vielen anderen Bereichen gehen diese beiden elementaren Grundstoffe enge Verbindungen ein und ergänzen sich auf wunderbare Weise. Tatsache ist: Menschen mögen die Kombination – besonders als Liegestuhl am Meeresstrand.
 
Bewitterte Bauteile sind ein Dauerthema im Holzbau. Wo endet der Selbstschutz dieses universellen Materials? Wann sind zusätzliche Maßnahmen nötig? Wo begegnet die Schicht der Sicht und wird vom Schutz zum Schmuck?
 
Wie Holz in der Stadt auch gestaltet wird – es bleibt ein intimes Material, wie die Kleidung der Leute auf der Strasse.
 
Erfahrungen, Experimentierfreudigkeit und Fantasie haben seit Jahrhunderten funktional optimierte, faszinierend leichte und fragile Bauwerke entstehen lassen, deren konstruktive Stärke im Wissen um das Wesen des Materials begründet ist, in der vollen Ausschöpfung der Kapazitäten des Holzes, seiner Leichtigkeit, Festigkeit, Weichheit, Gerichtetheit und Nachgiebigkeit, und deren Authentizität bis heute spürbar und inspirierend ist.
 
Holz lebt und bewegt sich. Dabei knarrt es, ächzt es, knackt es. Es schwingt, gibt nach und passt sich an. Holz ist leicht und Holz ist hörbar, Holz ist kommunikativ. Aber nicht alles ist für fremde Ohren bestimmt, es gibt »Hör-Schwellen«, die nicht überschritten werden sollten, und Maßnahmen, die Schallwellen zum Abklingen bringen.
 
... Beton + Stahl + Glas + Kunststoff + Textilien ... Holz kombiniert richtig und leistet gemeinsam mit anderen Materialien Teamwork. Ob im großen oder kleinen Maßstab, im Geschosswohnbau oder als Hightech-Produkt: Holz mischt mit und zeigt sich gesellschaftsfähig.
 
Ein Holzdruck, ein Holz(zu)schnitt für eine Fläche. Selbst Bild. Eine Zeitschrift, einzig mit Buchstaben. Über Holz in der Sprache und die Sprache des Holzes. Lesen und fündig werden; in Geschichten, Hinweisen, Zitaten, Statements. Am Wort hängen bleiben und warten, bis es spricht, bis es sich breit macht als Idee und neu verstanden werden kann.
 
Wie viele Meter – oder Kilometer? – legen wir täglich zu Fuß zurück? Was nehmen wir dabei wahr, wie wirkt es sich auf uns aus? Der Boden aus Holz hat jedenfalls Steherqualität, ob im Bestand oder im Neubau, ob außen oder innen. Man kann ihn sehen, hören, riechen und vor allem fühlen – und immer, wenn es um unser Wohl-befinden geht, ist Holz fast schon ein Muss.
 
Holz brennt. So viel ist sicher. Aber wie sicher Holz brennt und warum es an manchen Orten sicherer als anderswo brennt, ist nicht gesichert. Holz brennt. Das kann gefährlich sein. Was uns brennend interessiert, sind brandheiße Forschungsergebnisse, brandneue konstruktive und materialtechnische Entwicklungen, Brennbarkeit, Brandschutz und brisante Statistiken. Holz brennt. Feuer ist ein Dauerbrenner in der menschlichen Entwicklungs- geschichte, Feuer ist Segen und Fluch, Feuer ist Wärme und Licht, Feuer lässt niemanden kalt.
 
Auch im städtischen Bereich ist Holz auf der Höhe: Bei Aufstockungen, Zu-, Um- und Aufbauten, wo Holz und Holzwerkstoffe nicht nur aus statischen und verarbeitungs-technischen Gründen eingesetzt werden. Zuschnitt beleuchtet den Materialsprung in der Stadt über der Stadt und die Veränderungen urbaner Dachlandschaften durch die Bearbeitung von Grundstücken an der »Steingrenze«.
 
In Leonardo da Vincis Traum vom Fliegen und im Gleiten der hölzernen Barke. In der rasenden Talfahrt alpiner Olympioniken und im Unterboden von Formel 1-Rennwagen. Im Schwingen des Resonanzkörpers und in der Kunst des Bogenschießens. In der ungelenken Führung des Bleistifts von Kinderhand, im gleichförmigen klokk, klongk, klongklong des Klapotetz in den Weingärten. In den ephemeren Werken des Künstlers Andy Goldsworthy. Holz ist Bewegung.
 
Ein nicht unwesentlicher Teil der Entwurfstätigkeit geht bei Holzbauten in die Bemessung und Ausbildung von Verbindungen - immerhin beeinflussen sie die Werkstatt und Montagekosten in nicht geringem Maße. Kenntnisse über Verbindungsmittel, ihre optimale Auswahl und richtige Anwendung sind mitentscheidend für Ästhetik, Wirtschaftlichkeit und Dauerhaftigkeit einer Lösung.
 
Nicht nur holzverarbeitende Betriebe errichten ihre Werkstätten in Holz. Es hat sich längst herumgesprochen: Lichterfüllte Produktionshallen und Gewerbebauten mit neuen, experimentellen Holzkonstruktionen schaffen nicht nur ein gutes Arbeits- und Sozialklima, sondern auch hervorragende Energie- und Ökologiewerte. Ihre hohe Leistungsfähigkeit gegenüber anderen Materialien können sie längst beweisen.
 
Die Bedeutung von Möbeln unterliegt dem Zeitenwandel. Heute erwartet man von einem Möbel Objekthaftigkeit und dienende Funktion gleichermaßen, es soll multifunktional und mobil sein. Holz, verarbeitet in neuen Werkstoffen und neuen Technologien, bleibt bevorzugtes Material im Möbelbau für Einzelobjekte und Serienprodukte. Wie die Möbelindustrie und der Tischler nebeneinander bestehen können, wie der österreichische Produzent auf Konkurrenzdruck reagiert, wie auf Trends und Kundenwünsche, fragt zuschnitt 9.
 
Eines leistet der Wald konstant – seine Bäume wandeln schädliches Kohlendioxid in lebensnotwendigen Sauerstoff um und produzieren aus dem Wasser und den Nährstoffen des Bodens Holz, Rinde und Laub. Die wirtschaftliche wie die kulturelle Bedeutung des Waldes unterliegt hingegen dem Zeitenwandel wie seine Erscheinung und die Waldbewirtschaftung. Heute ist aus der Forst- und Sägewirtschaft ein hochtechnisierter Industriezweig geworden, in dem neue Methoden und Technologien die Wertschöpfungskette des Rohstoffs Holz vom Wald bis zur Weiterverarbeitung optimieren.
 
Unsere visuelle Wahrnehmung lässt Holz in seiner Anwendung einmal leicht und ein andermal schwer erscheinen – abhängig von Faktoren wie Maßstäblichkeit, Lichteinfall, Farbe, Grad der Offen- oder Geschlossenheit, Kontrastwirkung oder Erwartungshaltung. Zuschnitt unternimmt den Versuch, der vielschichtigen Wahrnehmung nachzuspüren.
 
Das Basteln ist dem Planen, das Improvisieren dem Managen gewichen, besonders im Holzbau. Gut organisierte Vorfertigung bringt viele Vorteile, denn gerade der Holzbau eignet sich zum Baukastenprinzip. Holz ist leicht, gut transportier- und fügbar. Keine Massenfertigung, aber industrielle Maßanfertigung im Werk und kurze Montage vor Ort lautet die Devise – für Gestalter und Produzenten eine neue Chance.
 
Es gibt sie, die Bauten für Gäste, die beweisen, dass touristische Begehrlichkeiten nicht mit falscher Heimeligkeit, sinnentleerter Symsbolik und billigen Repliken erfüllt werden müssen. Mit »Zeitgemäßer Architektur im Tiroler Stil« und künstlicher »Dorfplatzidylle« herrscht dennoch immer noch mehr Schein als Sein. Umso wichtiger sind jene, die versuchen, diese Front zu durchbrechen und zu einer Architektur – auch in Holz – zu stehen, die in heutiger Sprache auf das Besondere von Orten antwortet, dabei auf Traditionen, Erinnerungen und Sehnsüchte eingeht. Bewahren heißt nicht konservieren, sondern das Erhaltenswerte weiterentwickeln.
 
Was dem Architekten gewollte Ästhetik ist - die natürliche Holzalterung - ist dem Bauherren oftmals ein unakzeptabler Effekt. Übermächtig belegt mit einer Barackensemantik wird das Vergrauen zum Grauen. Holz lebt aber, es altert und zeigt, der Witterung ausgesetzt, schon bald Veränderungen in der Materialstruktur oder an den Schutzstoffen. Nur sachgemäße Planung, die Verwendung geeigneter Materialien und sorgfältige Ausführung von Holzbauten lässt die Alterung von Fassaden zu einem kontrollierten Prozess werden. Mit geringem Unterhalt und - durch Patina veredelt - zusätzlicher Qualität.
 
Flächen in Holz versuchen heute, konstruktive wie bauphysikalische Fragen und jene des Holzschutzes kompakt und vereinfacht zu lösen. Damit sind sie dem Massivbau näher als der Zimmermannstradition. Neue Holzwerkstoffe und -technologien setzen bisherige Grundlagen des Holzbaus außer Kraft, weil die Platten-Tektonik die klassische Trennung der tragenden, aussteifenden und schützenden Funktion einzelner, geschichteter Elemente obsolet macht. Zuschnitt untersucht, ob und wie Plattenbau und Elementbauweise die Fläche als architektonisches Element neu definiert und das Erscheinungsbild von Holzbauten verändert.
 
Brücken verbinden wie kaum ein anderer Bautyp technische Innovation und Ästhetik. Ingenieur und Architekt sind gleichermaßen gefragt. Sie antworten auf landschaftliche Gegebenheiten, auch wenn sie von ihnen unabhängig machen sollen. Brücken aus Holz - in der Spannweite von Fußgängerbrücken bis Straßenbrücken - etablieren sich zusehends wieder als raumgreifende Architekturen. Sie verbinden die beiden unterschiedlichen Disziplinen der Baukunst mit modernen Werkstoffen und neuen Methoden des konstruktiven Holzschutzes. Und machen den Weg frei für eine zeitgemäße Formensprache.
 
Wer den Holzwohnbau propagiert, will mit Qualitäten überzeugen: leicht statt schwer, trocken statt nass, schnell statt langsam! Aber letztlich auch sagen: preiswert statt billig, absehbar statt ewig, sein statt scheinen. Das Modellvorhaben in Bayern und hochwertige Bauten in Österreich belegen: die erste Generation der Mehrgeschoßer hat die Bewährungsprobe bestanden. Zum Durchbruch braucht es einen Reformschub bei der Rationalisierung des Holzbaus und bei der Information über Holz.